Aich/Dob setzt auf die Heim-Festung. Ein 3:0-Auswärtssieg ist im Volleyball-Europacup oft die halbe Miete. Aich/Dob benötigt heute (19) im Rückspiel des Sechzehntelfinales des CEV-Cups gegen Akaa Volley (Fin) nur zwei Satzgewinne für den Aufstieg. Sogar eine 2:3-Niederlage würde reichen. „Ich erwarte mir einen engen Kampf und ein richtiges Spektakel“, sagt Aich-Boss Martin Micheu. „Die Finnen haben ein junges Team, sind aber gefährlich.“
Vor allem die Blocker ragen körperlich heraus – Aaro Paananen (2,12 m), Antti Taponen (2,06) und Lauri Ahvenjärvi (2,01) sind richtige Riegel. Auf Aichs Mitte um Führungsspieler Nico Grabmüller wartet jede Menge Arbeit. „Bei so großen Gegnern wird es schnell finster“, sagt der 29-Jährige, der Aich als Favorit sieht: „Wenn wir unser Spiel abrufen, müssten wir schon gewinnen.“
Große Sorgen macht einmal mehr Star Luan Weber! Der Diagonalangreifer verletzte sich vor Weihnachten beim 3:2-Sieg bei Waldviertel an der Schulter – für heute wackelt der Brasilianer. „Er hat ein Ödem und Schmerzen. Ich befürchte, dass er ausfallen wird“, so Micheu. Dann müsste der Lette Kristers Landzans (20) einspringen. Mut macht die fantastische Heim-Bilanz in letzter Zeit. Die JUFA-Arena avancierte zur „Festung Bleiburg“. Seit 15. November gab es in Bundesliga und MEVZA sechs Heimsiege in Folge – dabei wurde nur ein einziger Satz abgeben. Micheu: „Unsere Form ist gut. Auch wenn es mir so vorkommt, als würden wir daheim im Service fast zu viel riskieren – da müssen wir noch stabiler werden.“ (Bericht von Marcel Santner in der Kärntner Krone)
