Aich/Dob ist ein kleines Dorf mit aktuell 160 EinwohnerInnen. Die Siedlung liegt ca. vier Kilometer nordöstlich von Bleiburg entfernt. In Aich/Dob gibt es kein Gasthaus, dafür zwei Kirchen, eine freiwillige Feuerwehr… und einen Volleyball-Klub.

  • Vereinsgründung 1982
  • erster Kärntner Meistertitel in der Saison 1985/86
  • Aufstieg in die 1. Bundesliga (AVL) in der Saison 1990/1991
  • 4. Platz 1997 in der AVL und somit Qualifikation für den Europapokal (heute sg. Challenge Cup)
  • Österreichischer Cupsieger 2000, 2021

Seit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga 1991 war unsere Mannschaft nie schlechter, als auf Platz sechs platziert; qualifizierten uns zwölf Mal für den Europacup und belegten insgesamt sechs Mal Rang drei. Der Finaleinzug blieb Aich/Dob lange verwehrt – bis zum Jahr 2011. Doch ein kleines Dorf im Süden des Landes leistet erbittert Widerstand, kämpft sich Jahr für Jahr näher an das Top-Duo heran und erfüllte sich im März 2011 ganz ohne Zaubertrank schließlich den langersehnten Traum: das 1. AVL-Finale der Vereinsgeschichte nach dem Halbfinal-Sieg über die hotVolleys.

Abseits unserer ersten Mannschaft, welche natürlich als Aushängeschild fungiert, gab es in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zahlreiche Meistertitel und Cupsiege sowie gute Platzierungen in den 2. Bundesligen und Landesligen sowohl in der Damen- als auch in der Herrenmannschaft und im Nachwuchsbereich.

Der Mann hinter dem Volleyball-Wunder Sportdirektor Martin Micheu erklärt: Wir haben hier einen wahnsinnigen Volleyballboom ausgelöst, haben mehr Zulauf, als die Fussball-Klubs. Unsere SportlerInnen kommen nicht nur aus dem Gemeindegebiet, sondern auch aus den Nachbargemeinden. Micheu lebt im wahrsten Sinne des Wortes Volleyball. „Ich investiere  mehrere Stunden am Tag für den Volleyball. Meist bis spät in die Nacht“. „Ich habe mir schon oft die Sinnfrage gestellt. Wollte in den letzten Jahren des Öfteren das Handtuch werfen. Aber ich bin halt doch ein Kämpfer.“

Vor allem das Hallen-Problem zog sich in den letzten Jahren wie Kaugummi. Die kleine Halle in Bleiburg (Kulturni Dom) entsprach nicht mehr den Bundesliga-Anforderungen. Der Bau einer neuen Halle ließ ewig auf sich warten. Man musste nach Prevalje in Slowenien ausweichen. Aber auch die Halle dort ist für das AVL-Finale 2011 nicht hoch genug. Daher spielt AichDob in Klagenfurt. Doch das ewige hin und her ist endlich beendet. In der Saison 2012 zieht der Verein in der neuen Halle in Bleiburg ein. „Zehn Jahre hatten wir darum gekämpft. Heuer ziehen wir endlich in eine Heimstätte, die unseren Bedürfnissen gerecht wird“, freut sich Micheu. Damit darf sich nicht nur die Profi-Mannschaft einen Heimvorteil erhoffen, sondern vor allem der zahlreich vorhandene Nachwuchs soll profitieren.

Unter diesen Voraussetzungen sind die Leistungen von Aich/Dob in den letzten Jahren nicht hoch genug einzuschätzen. Neben einem hohen Maß an Flexibilität und Improvisationsfähigkeit ist natürlich auch etwas Glück am Transfermarkt notwendig. Alle Jahre versucht man immer wieder Top-Spieler nach Aich/Dob zu bringen um den zahlreichen Fans und Zusehern Volleyball der Spitzenklasse zu präsentieren.

Slovensko

Dob je mala vas, ki ima približno 160 prebivalcev, oddaljeno 4 kilometre od Pliberka. Vasica nima gostilne, zato pa dve cerkvi, gasilski dom in odbojkarsi klub, ki je znan po celi Evropi.

»Odbojkarsi boom« se je začel leta 1982. Mladi domačini so ustanovili društvo SK Aich/ Dob, ki ima v pravilih zapisano obveznost do dvojezičnosti. Leta 1986, so fantje osvojili naslov koroškega prvaka. Odločilnega pomena pa je bila sezona leta 1990/1991. Moška ekipa se je priborila v prvo avstrijsko ligo AVL (Austrian Volley League). Prva moška odbojkarska ekipa je leta 1997 osvojila četrto mesto in se tako prvič uvrstila v 1. krog tekmovanja za evropski pokal, ki se zdaj imenuje Challenge Cup. Od 90tih letih naprej se naš klub zdaj redno uvrsti v Challenge Cup in tako so igralci med drugim nastopili že v Franciji, Švici, Nemčiji ali pa na Nizozemskem. SK Aich/ Dob trenutno tekmuje z dvanajstimi moštvi, od tega je osem v naraščaju. To pomeni več kot 100 aktivnih in veliko trenerjev in spremljevalcev. V okolici Pliberka ima klub celo več zvestih navijačev kot nogometni klubi.