SK Zadruga Aich/Dob ist am Mittwoch im Sechzehntelfinale des CEV-Cups ausgeschieden. Nach dem überraschenden 3:0-Auswärtssieg verloren die Kärntner das Rückspiel gegen den finnischen Meister Akaa Volley in der JUFA Arena Bleiburg mit 1:3 (26:28, 23:25, 25:16, 20:25). Damit kam es zu einem Golden Set, den die Gäste aus Finnland klar mit 15:8 für sich entschieden und somit den Aufstieg fixierten.

Nach dem klaren 3:0-Auswärtssieg gegen Aaka Volley, dem aktuellen finnischen Meister, Mitte Dezember war im Rückspiel für Aich/Dob eigentlich alles angerichtet für den Aufstieg unter die besten 32 Teams des internationalen CEV-Cups. Doch die Warnung von Boss Martin Micheu im Vorfeld („die Finnen haben ein junges Team, sind aber gefährlich“) bewahrheitete sich. Denn die Bleiburger hatten so ihre Mühe ins Spiel zu finden und zogen knapp aber doch in den ersten beiden Sätzen (26:28, 23:25) den Kürzeren. „Wir waren eigentlich in beiden Sätzen stets vorne, haben aber am Ende die entscheidenden Punkte nicht gemacht“, seufzte Micheu. Zwar fanden die Heimischen in Satz drei wieder zu ihren Stärken zurück und verkürzten mit einem 25:16-Satzgewinn noch einmal, doch im vierten Satz riss erneut der Faden (20:25).

Und so musste ein „Golden Set“ über den Aufstieg entscheiden. In dieser Phase brach die Mannschaft von Trainer Matjaz Hafner allerdings völlig ein (8:15) und musste sich damit vom Ziel des CEV-Sechszehntelfinales verabschieden. „Uns fehlt die Qualität, um in engen und entscheidenden Phasen den Sack zuzumachen. Leider fehlte uns Diagonalangreifer Luan Weber, wir konnten ihn in keinster Weise ersetzen. Vielleicht ist es auch gut, dass die Spieler wieder auf dem Boden der Realität angekommen sind“, ergänzt Micheu.