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Apr 10 2019

Aich/Dob legt in der best-of-seven-Finalserie vor und gewinnt mit 3:1 !

1. Finalspiel 10.04.2019Titelverteidiger SK Posojilnica Aich/Dob entschied das erste Duell der DenizBank AG VL-Finalserie mit der Union Raiffeisen Waldviertel für sich, gewann in der JUFA-Arena Bleiburg 3:1 (25:20, 25:21, 17:25, 25:18). Das zweite Match der „Best-of-7“-Serie steigt am Sonntag in der Stadthalle Zwettl, Spielbeginn ist erneut 20.25 Uhr, ORF Sport+ überträgt wieder live.

Schon vor einem Jahr waren einander die beiden Teams im Kampf um die Meisterkrone gegenüber gestanden, auch damals legten die Kärntner in ihrer Heimhalle mit 3:1 vor und schließlich sogar einen „Sweep“ hin. Zumindest zum Auftakt dieser Serie waren sie wieder tonangebend. Vor allem mit dem Service gelang es Aich/Dob, in den ersten beiden Sätzen viel Druck aufzubauen. Im dritten Durchgang ließ der Favorit etwas nach, während Waldviertel mehr Risiko nahm und belohnt wurde. Damit hatten die Gäste ihr Pulver aber verschossen, Aich/Dob agierte wieder konzentrierter und konnte die Partie in vier Sätzen zumachen.

Topscorer waren Matej Mihajlovic (18), Max Landfahrer (13) und Matej Kök (12) bzw. Lukasz Szarek (14), Lars Bornemann (13) und Rudinei Boff (8). Angriffspunkte 46:36, Asse 9:8, Blockpunkte 6:9 und Eigenfehler 31:31. Spieldauer Minuten 96 Minuten.

Aich/Dob-Libero Manuel Steiner: „Schwierig, wie erwartet! Wir waren Favorit und sind froh, dass wir gewonnen haben. Im dritten Satz haben wir es wohl etwas zu locker genommen. Das muss besser werden. So etwas hatten wir nach einem 2:0 ja schon öfter, was ich nicht verstehe. In Zwettl spielen, ist immer schwierig. Auch wegen der vielen Zuseher.“

Aich/Dob-Angreifer Max Landfahrer: „Die ersten zwei Sätze haben wir wirklich gut ohne Eigenfehler gespielt. Im dritten haben wir dann unser Fehlerpensum aufgebraucht. In Volleyball kommt es öfter vor, dass man nach einer 2:0-Führung den dritten Durchgang hergibt… Waldviertel ist heuer von Spiel zu Spiel stärker geworden, wir dürfen nichts zulassen.“

Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu: „Die Einstellung war heute nicht so, wie wir es uns vorgenommen haben. Es war ein laues Finale. Einige haben es auf die leichtere Schulter genommen. Im Waldviertel müssen wir eine andere Leistung zeigen und anders auftreten. Sonst werden wir nicht viel mitnehmen. Auf uns wartet ein Hexenkessel. Waldviertel muss das zweite Spiel eigentlich schon gewinnen.“

URW-Manager Werner Hahn: „Wir haben gegen Graz im Halbfinale schon drei solche Sätze wie heute den dritten gespielt, wieso sollte es uns nicht wieder gelingen? Wichtig ist, dass wir am Sonntag ein gutes Spiel liefern, dann können wir es auch gewinnen.“ (Es wäre heuer der erste Sieg über Aich/Dob im 9. Versuch.)